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Kooperative Prozessgestaltung

Die Methodik Kooperative Prozessgestaltung stellt einen Orientierungsrahmen für das professionelle Handeln in der Sozialen Arbeit dar. Sie basiert auf einem zirkulär angelegten, methodenintegrativen Prozessmodell. Dieses sieht idealtypisch sieben Prozessschritte vor, die in Kooperation mit Klientinnen und andern Professionellen zu gestalten sind. Das professionstheoretisch fundierte Modell geht vom Grundverständnis aus, dass zunächst eine Situation genau zu erfassen, anstehende Themen und Probleme zu verstehen und zu erklären sind (analytische Phase bzw. soziale Diagnose) und erst dann gemeinsam mit den Beteiligten Ziele ausgehandelt, Interventionen geplant, durchgeführt und evaluiert werden (Handlungsphase). In jedem Prozessschritt werden aufgrund einer kriteriengeleiteten u.a. ethischen Reflexion angemessene Methoden und Instrumente gewählt, die der Situation und Aufgabenstellung in einem Fall entsprechen. Die generalistische Methodik ist praxisfeldübergreifend einsetzbar; sie ist hinsichtlich Methoden und Instrumente für unterschiedliche Praxisfelder zu konkretisieren.

Die Methodik Kooperative Prozessgestaltung wird an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in der Aus- und Weiterbildung gelehrt. Im Rahmen von Dienstleistungen wird die Methodik im Hinblick auf den spezifischen Auftrag von Praxisorganisationen ausdifferenziert und es werden spezifische Methoden und Instrumente entwickelt. Dabei werden PartnerInnen für Praxisforschungsprojekte gewonnen sowie Kooperationen geschlossen zur Optimierung methodengestützten professionellen Handelns. Die Methodik Kooperative Prozessgestaltung ist in einem Lehrbuch beschrieben, das 2015 in der dritten Auflage erschienen ist (siehe Publikationen).

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