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Definition Prozessgestaltung

Unter Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit verstehen wir die Gestaltung von Unterstützungsprozessen von und mit KlientInnen. Die Zielsetzung der Sozialen Arbeit und der jeweilige organisationsspezifische Auftrag stellen hierfür die massgeblichen Rahmenbedingungen dar.

Prozessgestaltung beinhaltet ein methodisch strukturiertes Vorgehen, um als Fachperson gemeinsam mit KlientInnen(-systemen) eine Situation in einem Fall zu erfassen, zu analysieren, zu erklären und zu verstehen (analytische Phase). Auf dieser Grundlage werden Ziele ausgehandelt und hilfreiche Interventionen geplant, umgesetzt und ausgewertet (Handlungsphase).

Ziel von Prozessgestaltung ist das Ermöglichen und Fördern von Bildungsprozessen von KlientInnen. Dies ist nur in Kooperation mit KlientInnen(-systemen) und in Zusammenarbeit mit andern beteiligten Fachpersonen zu erreichen. Dazu braucht es Aushandlungs- und Verständigungsprozesse.

Die Gestaltung der Unterstützungsprozesse orientiert sich an einem Prozessmodell als (professions-)theoretisch fundiertem, übergeordnetem Denkrahmen, der das Einordnen unterschiedlichster Methoden und Instrumente ermöglicht. Damit kann jeder Fall - betreffe er nun Individuen, Gruppen, Organisationen oder Gemeinwesen - strukturiert und mit Hilfe angemessener Methoden bearbeitet werden.

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